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5. - 6. November 2019 // Nürnberg, Germany

Das Programm der Net.Law.S 2019

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Programmübersicht

Das Wollen wollen statt Müssen müssen

Mit der ersten industriellen Revolution bricht die Gesellschaft mit den Lebensmustern der vorindustriellen Gesellschaft: Leben und Arbeiten werden getrennt und finden an unterschiedlichen Orten, in unterschiedlichen Kontexten und mit unterschiedlichen Personenkreisen statt. Das Arbeitsleben beginnt mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter und endet mit dem Eintritt ins Rentenalter. Meist wird beim Eintritt ins Berufsleben ein Beruf erlernt, der das gesamte Arbeitsleben i.d.R. 40 bis 50 Jahre durchzieht. Diese damals entstandenen Grundmuster finden wir bis hinein in unsere Gegenwart und auch die zweite und dritte industrielle Revolution haben daran fast nichts geändert.

Mit der vierten industriellen Revolution, d.h. mit der digitalen Transformation haben wir ganz neue Möglichkeiten, Leben und Arbeiten wieder neu zu denken. Der Umbruch von der manuellen Arbeit hin zur wissensbasierten Arbeit birgt neue Chancen aber auch zahlreiche Herausforderungen. Diese lassen sich in fünf Themenfelder gliedern:

  • Generationsübergreifendes Arbeiten: Kooperation der jungen Generation, die an grenzenloses Arbeiten und Interagieren gewohnt ist mit der erfahrenen Generation, die um das „Woher“ „Warum“ und das „Wie“ weiß
  • Agiles Arbeiten: Zusammenarbeit über unterschiedlichste Fakultäten, Disziplinen und Nationalitäten hinweg; dies erfordert eine sorgsame Kombination von Kompetenzen und einen Bedeutungszuwachs für Soft-Skills
  • Neue Lebensarbeitszeitmodelle: Phasen der Vollzeit- und Teilzeitarbeit neu überdenken, um eine längere Lebensarbeitszeit zu ermöglichen, um das Miteinander der Generationen flexibel zu gestalten
  • Neue Lernmodelle: Eine Ausbildung ist bei den kurzen Innovationszyklen nicht ausreichend, neue Berufsbilder entstehen; Intelligente Kombination von Arbeits- und Lern- bzw. Weiterbildungsphasen
  • Verantwortung neu definieren- digital Leadership: Komplexität zwingt dazu Verantwortung zu delegieren; Diskussionen auf Augenhöhe, Empowerment jedes Einzelnen; Entwicklung von Taylorismus und Hierarchien hin zu Netzwerken und agileren Arbeitsformen

Thema 1: „Generationsübergreifendes Arbeiten“
Kurzumfrage via Handzeichen im Publikum, um die Nutzung digitaler Medien unter den Teilnehmern herauszufinden.

  • Nutzung digitaler Medien/Dienste
    • Smartphone, Tablet, ipad etc.
    • Whatsapp,
    • Instagram,
    • Facebook,
    • LinkedIn,
    • Xing
      • im privaten
      • im geschäftlichen Bereich

        Hypothese: Bedeutung digitaler Medien im privaten Bereich ist intensiver als im geschäftlichen Bereich
  • Interaktives Erarbeiten der Möglichkeiten und Chancen digitaler Medien im geschäftlichen Bereich
    • Kommunikationsforen und Formen in Unternehmen
    • Formate der Kommunikation
    • Arbeitgeberattraktivität („Employer Branding“) und Mitarbeiterbindung
    • Exploration und Angebot neuer Arbeits- (Formen des virtuellen Arbeitens) und Lernmodelle Bei allen Bereichen möchte ich die Möglichkeiten von KI in den Workshop einbringen
  • Zusammenfassung (idealerweise durch einen Diskussionsteilnehmer)
    • Worklifeflow – anstelle Worklife Balance
    • Vertrauen in die neuen Technologien
    • Chancen des generationenübergreifenden Lernens „Growth Mindset“

Thema 2: „Agiles Arbeiten“
Kurzumfrage via Handzeichen im Publikum, wer agiles Arbeiten im Unternehmen einsetzt und in welchen Themenstellungen agiles Arbeiten bevorzugt genutzt wird -> Clusterung der Rückmeldungen
Aus den Clustern möchte ich gerne zwei Punkte herausarbeiten:

  • Kundenfokussierung – vom Produkt zur Lösung -> wie lerne ich den Kunden verstehen und wie vermittle ich mit dem Wissen eine differenzierende „Customer Experience“
  • Stärkung des Markenwerts mit Hilfe des „Agilen Arbeitens“
    • Lösungskompetenz und Kundennähe
    • Mitarbeiter als Markenbotschafter

Datum: 05.11.2019 Uhrzeit: 0:00 -

Speaker

 Renate Radon

Renate Radon

Executive Advisor / Radon

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