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Use #netlaws

11. - 12. November 2020 // Nürnberg, Germany

Das Programm der Net.Law.S 2019

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Programmübersicht

Künstliche Intelligenz und Produkthaftung

Die e-Person wurde Anfang 2017 ins Leben gerufen und ist seitdem in der Diskussion um die Produkthaftung für Systeme mit künstlicher Intelligenz nicht mehr wegzudenken. Dabei sind die Realität und der Ausblick der Nutzung von KI deutlich komplexer, als es die Diskussion erscheinen lässt. Angewandt auf die Fragestellung nach der Verantwortlichkeit für den Umgang mit „unreinen“ Daten in subsymbolischen Lernverfahren oder symbolischen Entscheidungsmustern lässt sich rechtlich festhalten, dass der Hersteller diese Probleme erkennen und nach den verfügbaren Methoden lösen muss, bevor er das Produkt in den Verkehr gibt. Es muss demnach eine Form von Validierung von Daten geben, eine Überprüfung von Ergebnissen und eine Eigenkontrolle des Systems; entspricht das dem Stand von Wissenschaft und Technik, ist der Hersteller nach heutigem Stand in den allermeisten Staaten der EU nicht für das Entwicklungsrisiko des mit KI versehenen Produkts haftbar zu machen. Umgekehrt betrachtet geht die Rechtsordnung bereits heute davon aus, dass der Hersteller alle Möglichkeiten ausschöpft, um sein Produkt im Rahmen des objektiv Erwartbaren abzusichern. Deutlich relevanter erscheint hier der entsprechende Umgang der Hersteller – und vor allem auch Importeure – solcher Systeme mit KI mit den bestehenden produkthaftungsrechtlichen Regularien und deren Umsetzung in der Entwicklung der Produkte. Hier kommt es entscheidend darauf an, den Stand von Wissenschaft und Technik bei der Risikobeurteilung des eigenen Produktes anzuwenden und entsprechend über die Serienzeit nachzuhalten. Der reine Verweis auf die Unkalkulierbarkeit entsprechender Systeme wird nach derzeitiger Rechtsordnung nicht ausreichen.

Datum: 05.11.2019 Uhrzeit: 16:00 - 16:45 Uhr

Speaker

 Philipp Reusch

Philipp Reusch

Gründer und Geschäftsführer / reuschlaw Legal Consultants

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