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5. - 6. November 2019 // Nürnberg, Germany

Net.Law.S Newsroom

Net.Law.S 2018 überzeugt Teilnehmer und Referenten

Hochkarätige Podiumsdiskussion: Experten diskutieren über u.a. Haftungsfragen, etwa Haftung von Nutz- und Luxusmaschinen.
Hochkarätige Podiumsdiskussion: Experten diskutieren über u.a. Haftungsfragen, etwa Haftung von Nutz- und Luxusmaschinen.

Die zweite Ausgabe der Net.Law.S – Konferenz für Recht, Gesellschaft und Industrie in der digitalen Welt war ein voller Erfolg. Im Fokus standen rechtliche Fragestellungen zu Industrie 4.0, E-Health und Smart Mobility. Das fachlich hochwertige Konferenzprogramm, die spannende Eröffnungskeynote, die hochkarätig besetzte Panel Discussion sowie die vielen Möglichkeiten in den fachlichen Dialog einzusteigen, überzeugten die rund 160 Teilnehmer und Referenten. Ein weiterer Höhepunkt waren die spannenden Best-Practice Beispiele.

„Wir sind mit der Net.Law.S 2018 sehr zufrieden. Auch die diesjährige Veranstaltung untermauert eindrucksvoll, dass die richtigen Themen aufgegriffen wurden. Das bestätigen uns auch die rund 160 Teilnehmer und Referenten. Es war interessant mitzuerleben, wie intensiv die rechtlichen Fragestellungen diskutiert wurden und welch hohen Stellenwert dem fachlichen Dialog beigemessen wurde. Hier wurden Lösungsansätze aufgezeigt und offene Fragen von allen Seiten beleuchtet. Das positive Feedback bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg der Net.Law.S mit unseren Partnern weiterzuentwickeln und eng an den Themen und Wünschen der Teilnehmer auszurichten. Wir freuen uns auf die Net.Law.S 2019“, so Richard Krowoza, Mitglied der Geschäftsleitung NürnbergMesse.

Ein ebenso positives Resümee zieht auch Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, wissenschaftlicher Berater der Net.Law.S und Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik sowie Leiter der Forschungsstelle RobotRecht an der Universität Würzburg: „Alles in allem überzeugte die Net.Law.S 2018 die Fachwelt. Referenten und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit den rechtlichen Herausforderungen der Digitalisierung zu beschäftigen. Dabei zeigte sich deutlich, dass die Themenauswahl auch dieses Jahr ins Schwarze getroffen hat. Gerade Haftungsfragen und die Folgen und Herausforderungen rund um die Datenschutzgrundverordnung wurden heiß diskutiert. Wir freuen uns auf die Net.Law.S 2019“.

Hochkarätige Informationen von Experten für Experten

Die Net.Law.S bot den Teilnehmern ein fachlich hochwertiges Programm. Dabei spannt die Konferenz den Bogen weit über die drei Hauptcluster Industrie 4.0, E-Health und Smart Mobility. Die Konferenz startete gleich mit der beeindruckenden und inspirierenden Keynote von Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio „Digitalisierung und Automatisierung: Ist das Recht Gestaltungsinstrument oder Entwicklungsblockade?“. Prof. Dr. Dr. Di Fabio ist Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D. und Direktor des Forschungskollegs Normative Gesellschaftsgrundlagen der Universität Bonn. In seiner Keynote stellte er unter anderem klar: damit sich das Recht sinnvoll entfaltet, darf es nicht technikfeindlich sein, nicht bremsend positioniert werden. Die technische Entwicklung muss im Rahmen der verfassungsrechtlichen Vorgaben gehalten werden.

Datenschutz und Datenhaltung

Ein wichtiges und zentrales Thema der Konferenz war clusterübergreifend die Datenschutzgrundverordnung. Hierzu gab es einen Impulsvortag von Prof. Niko Härting, HÄRTING Rechtsanwälte PartGmbB, der das neue Datenschutzrecht in der betrieblichen Praxis näher beleuchtete. Darüber hinaus standen Fachvorträge im Mittelpunkt, die sich mit Blockchain und Healthcare beschäftigten, mit dem Schutz nicht-personenbezogener Daten in der digitalen Industrie oder mit Medical Apps oder vernetztem Fahren. Wem gehören die Daten, die im Fahrzeug entstehen? Welche rechtlichen Folgen hat die Verwendung künstlicher Intelligenz im Fahrzeug? Solche Probleme wurden ebenso diskutiert wie Fragen der Telemedizin. Ein weiterer Impulsvortrag am zweiten Messetag von Prof. Dr. Thomas Klindt, Noerr LLP, stellte die merkantile Verwertung interner Daten in den Fokus und warf die Frage auf, ob wir einen Data Asset Manager benötigen.

Ebenso spannend und kurzweilig präsentierten Christian Bennefeld, eBlocker GmbH und Dr. med. Tobias D. Gantner, HealthCare Futurists GmbH, ihre Best Practice Beispiele zu to track or not to track – rechtskonformer Einsatz von Website-Tracking sowie Digital Transformation – from Lab to Life. Wollen 2.0.

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion

Ebenfalls neu und erstklassig besetzt war die Podiumsdiskussion am zweiten Tag. Im Fokus stand das Thema „Wer haftet in vernetzten Systemen? Produzent, Anwender, Provider oder…?“

Es diskutierten auf fachlich hohem Niveau und teilweise kontrovers Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Forschungsstelle RobotRecht, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Prof. Dr. Thomas Klindt, Noerr LLP, Dr. Oliver Meyer-van Raay, Vogel & Partner Rechtsanwälte mbB, Philipp Reusch, reuschlaw Legal Consultants und Dr. Siegfried Schwung, Chefsyndikus der KUKA AG. In der Diskussionsrunde wurde unter anderem darüber diskutiert, ob es ethische Leitlinien für Entwickler von Robotern und Software geben sollte oder sogar eine Art hippokratischen Eid. Darüber hinaus wurde lebhaft über Haftungsfragen, etwa Haftung von Nutz- und Luxusmaschinen diskutiert und, ob man E-Personen oder automatisierten Systemen einen menschlichen Status zugestehen sollte.

Mit einem visionären Ausblick schloss Prof. Hilgendorf die Net.Law.S 2018 mit dem Vortrag „Ergebnisse und Visionen“: Digitalisierung und Recht. Auf dieser Grundlage der Tagesergebnisse identifizierte er künftige, weitreichende Fragestellungen.

„Die Net.Law.S 2018 begeisterte die Teilnehmer und Referenten gleichermaßen. Wir hatten dieses Jahr einige Neuerungen rund um das Konferenzprogramm angeboten, die sehr gut ankamen. Die positive Rückmeldung zur Podiumsdiskussion sowie zu den thematisch übergreifenden Impulsvorträgen freut uns sehr. Das passgenaue Konferenzprogramm und die renommierten Referentinnen und Referenten machten die Net.Law.S zu einem Pflichttermin für alle, die sich mit rechtlichen Aspekten und Fragestellungen rund um die Digitalisierung auseinandersetzen. Das Besondere der Konferenz sind der intensive Fachdialog und die vielen Diskussionen zwischen Teilnehmern und Referenten. Es gibt nur wenige Veranstaltungen, bei denen so viel fachlicher Austausch auf so hohem Niveau stattfindet. Selbst bei der Abendveranstaltung gingen die teilweise kontroversen, aber immer sachlichen Diskussionen weiter.“ freut sich Benedikt Weyerer, Veranstaltungsleiter der Net.Law.S, NürnbergMesse.

Net.Law.S – Konferenz für Recht, Gesellschaft und Industrie in der digitalen Welt behandelte als erste und einzige Konferenz auf fachlich hohem Niveau ungeklärte Rechtsfragen rund um die Zukunftsthemen Industrie 4.0, E-Health und Smart Mobility. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Lücke zwischen dem Fortschritt der Digitalisierung und dem der Gesetzgebung bzw. Rechtsprechung zu schließen.

Wer waren die Teilnehmer der Net.Law.S?

Net.Law.S bot fachlichen Input für Geschäftsführer, Entscheidungsträger, Datenschutzbeauftragte und Inhouse-Rechtsanwälte aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden und Politiker. Die Konferenz wendete sich an beratend tätige und spezialisierte Kanzleien in den Segmenten von Net.Law.S. sowie an diejenigen, die den digitalen Wandel begleiten, gestalten und rechtlich verantworten müssen.

Starke Partner der Net.Law.S

Mit der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg und deren Forschungsstelle RobotRecht hat die NürnbergMesse GmbH einen starken Partner in der Durchführung der Veranstaltung an ihrer Seite. Zudem wird die Net.Law.S unterstützt von Bayern Innovativ, Medical Valley, MedTech Pharma sowie von der IHK für Nürnberg und Mittelfranken.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden unter: www.twitter.com/netlaws

Die kommende Net.Law.S – Konferenz für Recht, Gesellschaft und Industrie in der digitalen Welt findet am 19. und 20. Februar 2019 statt.

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